Miteinander reden - Miteinander lernen

Glaube und Kirche

Die Heilsbedeutung des Kreuzesgeschehens

Bibelstudien zum Hebräerbrief

Zielgruppe: Bibelstudien für alle interessierten Personen

Überlegenheit (Hebr 1,1-2,18)
Referent: Günter Hammerle
Gesprächsleitung: Joachim Schiek
Zeit: Montag, 15. Oktober 2018, 20.00 Uhr

Jesus ist höher (Hebr 3,1-4,10)
Referent: Manfred Aichert
Gesprächsleitung: Holger Hieronimus
Zeit: Montag, 5. November 2018, 20.00 Uhr

Jesus, der wahre Hohepriester (Hebr 4,14-5,10)
Referent: Joachim Schiek
Gesprächsleitung: Günter Hammerle
Zeit: Montag, 3. Dezember 2018, 20.00 Uhr

Menschliche Schwäche und göttliche Verheißung (Hebr 5,11-6,20)
Referent: Holger Hieronimus
Gesprächsleitung: Thomas Rückert
Zeit: Montag, 4. Februar 2019, 20.00 Uhr

Mittler des neuen Bundes (Hebr 7,1-8,13)
Referent: Peter Iwand
Gesprächsleitung: Günther Diehl
Zeit: Montag, 11. März 2019, 20.00 Uhr

Ort: jeweils Haus der Kirche, großer Saal, Seminariums­gasse 4-6, Worms

Gebühren: keine

Veranstalter: YMCA-CVJM Worms, Christlicher Verein Junger Menschen, Bibelkreis, Tel. 06241-28217

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Abraham in der Bibel und in der antiken Ausgestaltung

Geschichten über einen Frommen

Die Erzählungen über Abraham stehen in der Bibel im Ersten Buch Mose (Genesis); schon im Judentum wurden diese Geschichten im Laufe der Jahrhunderte immer weiter ausgestaltet, Lücken gefüllt, vor allem in der Jugend Abrahams. Diese entfaltete Figur der nachbiblischen Texte ist für die koranische Rezeption prägend geworden. Der Vortrag soll diese Entwicklung mit vielen Textbeispielen nachzeichnen.

Zielgruppe: alle interessierten Personen

Referent: Pfarrer Dr. Achim Müller

Ort: Evang. Magnuskirche Worms, Weckerlingplatz

Zeit: Montag, 22. Oktober 2018, 19.30 Uhr

Gebühren: keine

Veranstalter: Evang. Magnusgemeinde, Gartenstraße 20, 67547 Worms, Tel. 06241-87405

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Islam in der Krise - Braucht der Islam eine Reformation?

Seit mehr als zwei Jahrhunderten befindet sich der Islam in einer tiefgreifenden Identitätskrise, die sich bedingt durch den islamistischen Terror in den letzten Jahrzehnten weiter verschärft hat.

Angesichts der als schmerzlich empfundenen Überlegenheit des Westens in politischer, militärischer, wissenschaftlicher und technologische Hinsicht wurde und wird von muslimischer Seite immer wieder der Ruf nach einer notwendigen Reform islamischen Denkens laut.

Aber auch von nicht-muslimischer Seite wird eine Reformation oder eine Aufklärung des Islam gefordert, was auf dessen Modernisierung und Entpolitisierung zielt, erscheint doch nur ein aufgeklärter Islam mit den europäischen Werten vereinbar zu sein.

Am Reformationstag wird der durch sein Buch „Islam in der Krise“ bekannt gewordene Religionswissenschaftler Dr. Michael Blume sich mit der Frage auseinandersetzen, inwiefern der Islam eine Reformation braucht.

Zielgruppe: alle interessierten Personen

Referent: Dr. Michael Blume, Religionswissenschaftler und Referatsleiter im Staatsministerium Baden-Württemberg

Zeit: Reformationstag, Mittwoch, 31. Oktober 2018, 19.30 Uhr – im Anschluss an den Gottesdienst in der Lutherkirche (Beginn: 18.00 Uhr)

Ort: Luthersaal, Evang. Luthergemeinde, Friedrich-Ebert-Straße 45, Worms

Gebühren: keine

Veranstalter: Evang. Erwachsenenbildung Worms-Wonnegau, Römerstraße 76, 67547 Worms, Tel. 06241-87970

Christenverfolgung in unserer Zeit. Was können wir tun?

Ökumenischer Studientag

Christenverfolgung – klingt wie ein Phänomen aus ferner Vergangenheit. In vielen Ländern dieser Welt ist die Ausgrenzung, Diskriminierung und Verfolgung von Christen jedoch auch heute noch – oder wieder – gängige Praxis. Die Länder, in denen Christen am meisten verfolgt werden, sind in der Regel Staaten, in denen der Islam die Religion der Mehrheitsbevölkerung ist.

Aussichtslos scheint die Lage von Christen im Irak und in Teilen Syriens. Aus dem früheren Herrschaftsgebiet des „Islamischen Staates“ sind sie nahezu verschwunden, und erste christliche Rückkehrer in die befreiten Gebiete mussten schon wieder fliehen, weil die Region zu unsicher ist.

In Ägypten wurden Christen und ihre Kirchen in den letzten Jahren immer wieder von terroristischen Anschlägen heimgesucht. Wie in Ägypten gibt es auch im Iran keine Religions- und Kultusfreiheit. Muslimen, die zum Christentum konvertieren, droht die Todesstrafe. Mit Verfolgung müssen auch alle Christen rechnen, die muslimische Konvertiten unterstützen – das gilt als verbotene christliche Missionierung. In Pakistan, wo der Islam Staatsreligion ist, gelten die schärfsten Blasphemiegesetze weltweit. Asia Bibi, eine pakistanische Christin, sitzt nun seit neun Jahren wegen angeblicher Beleidigung des Propheten Mohammed in Haft und wurde schon mehrfach zum Tode verurteilt. In zahlreichen internationalen Protesten wurde ihre Freilassung oder Begnadigung bisher vergeblich gefordert. Ihre Familie ist wegen mehrerer Drohungen untergetaucht. Zwei pakistanische Politiker, welche sie unterstützten, wurden 2011 ermordet. In der pakistanischen Hauptstadt Islamabad müssen Christen in sozialen Elendsvierteln leben, bedroht von islamistischen Attentätern.

Aber auch in Nordkorea müssen Christen mit schlimmsten Konsequenzen rechnen, wenn bekannt wird, dass sie ihre Religion heimlich ausüben. Diskriminiert werden sie zum Teil auch in China. Mitunter vermischen sich zudem ethnische mit religiösen Konflikten.

Die Formen der Unterdrückung reichen von grausamen Gewalttaten wie Hinrichtungen und Folter über Inhaftierungen bis hin zu Diskriminierung im Bildungsbereich oder auf dem Arbeitsmarkt.

Der Ökumenische Studientag möchte Antworten geben u.a. auf folgende Fragen:

1) Was sind die Voraussetzungen dafür, dass es in unserer Zeit zu Christenverfolgungen – gerade in islamischen Ländern – kommt?

2) Wie wird Religion von politischen Machthabern instrumentalisiert?

3) Wie kann man sich beim Thema „Christenverfolgung in unserer Zeit“ von populistischen Gruppierungen klar unterscheiden?

4) Was können wir als Christen/als Kirche für verfolgte Christen tun – und zwar hier vor Ort und auch weltweit?

Zielgruppe: alle interessierten Personen

Referent: Pfarrer Dr. Jörg Bickelhaupt, Referent für Interkonfessionellen Dialog im Zentrum Ökumene der EKHN, Frankfurt

Predigt / Liturgie: Prior Ralf Sagner OP, Annette Reithmeier- Schmitt, Pfarrerin Dorothea Zager, Prof. Dr. Werner Zager

Zeit: Mittwoch, 21. November 2018
19.00 Uhr: ökumenischer Gottesdienst
20.00 Uhr: ökumenisches Gespräch

Ort: Evangelische Friedrichskirche Worms,
anschließend Paul-Gerhardt-Saal im Roten Haus, Römerstraße 76, Worms

Gebühren: 3,00 Euro für die Teilnah­me am ökumenischen Gespräch

Veranstalter: Evang. Erwachsenenbildung Worms-Wonnegau, Römerstraße 76, 67547 Worms, Tel. 06241-87970 in Kooperation mit dem Katholischen Bildungswerk Rheinhessen und dem Dominikanerkloster St. Paulus in Worms

Engel – Boten zwischen Himmel und Erde

Adventsabend

Advent und Weihnachten ohne Engel können wir uns kaum vorstellen. Kommen ihnen doch bereits in den biblischen Geschichten von der Geburt Jesu wichtige Aufgaben zu. So wird im Lukasevangelium der Engel Michael zu Maria gesandt, um ihr die Geburt des Gottessohnes anzukündigen. Und den Hirten von Bethlehem verkündet der Engel des Herrn die Weihnachtsbotschaft von der Geburt des Heilands, worauf die Menge der himmlischen Heerscharen das Lob Gottes anstimmt. Auch in der Darstellung des Matthäusevangeliums begegnet ein Engel des Herrn, der eine wichtige Rolle bei der Flucht der heiligen Familie nach Ägypten spielt.

In unserer Zeit ist die Vorstellung von Schutzengeln sehr verbreitet. Darum ist sicher der beliebteste Taufspruch die beiden folgenden Verse aus Psalm 91: „Er hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen, dass sie dich auf den Händen tragen und du deinen Fuß nicht an einen Stein stoßest.“

Unser deutsches Wort „Engel“ leitet sich von griech. „angelos“ bzw. lat. „angelus“ ab, was „Bote“ bedeutet. Engel sind also Boten zwischen Himmel und Erde, zwischen Gott und Mensch. Beim Adventsabend wollen wir der reichen Engelüberlieferung nachgehen – vor allem in unserer eigenen christlichen Religion, aber auch darüber hinaus. Erzählungen, Gedichten und Liedern von Engeln werden wir uns widmen, ebenso den künstlerischen Darstellungen der Himmelsboten.

Zielgruppe: alle interessierten Personen

Referenten: Pfarrerin Dorothea Zager, Kantor Christian Schmitt, Prof. Dr. Werner Zager

Zeit: Freitag, 14. Dezember 2018, 19.30 Uhr

Ort: Luthersaal, Evang. Luthergemeinde, Friedrich-Ebert-Straße 45, Worms

Gebühren: keine

Veranstalter: Evang. Erwachsenenbildung Worms-Wonnegau, Römerstraße 76, 67547 Worms, Tel. 06241-87970

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Neue Texte zu vertrauten Melodien

Impulse zu einer Gesangbuchreform

Im Jahr 1994 wurde in unserer Landeskirche, der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, ein neues Gesangbuch eingeführt: das Evangelische Gesangbuch (EG), das das Evangelische Kirchengesangbuch (EKG) von 1950 ablöste. Das ist nun rund ein Vierteljahrhundert her. Und so überrascht es nicht, dass im Jahr des 500-jährigen Reformationsjubiläums das EGplus erschienen ist eine Sammlung von 164 geistlichen Liedern, die das EG ergänzen soll. Auswahlkriterien warendabei wie es im Vorwort heißt – „eine zeitgemäße Theo­logie auf dem Fundament der Bibel, die stilistische Vielfalt und die gute Singbarkeit“.

In diesem Beiheft finden sich auch etliche Liedtexte, die auf bereits vorhandene, bekannte Melodien gesungen werden. Damit wurde auf das Problem reagiert, dass wir in unserem Gesangbuch zwar viele eingängige Melodien haben, während die dazu gehörigen Texte sowohl von ihrer Sprache als auch ihren Vorstellungen nicht mehr in unsere Zeit passen.

Der Referent wird in seinem Vortrag gehaltvolle neue Liedtexte vorstellen, die sich auf vertraute Melodien singen lassen, um damit Impulse zu einer in den nächsten Jahren anstehenden Gesangbuchreform zu geben. Dabei soll auch das eine oder andere neue Lied gemeinsam gesungen werden.

Dieser Vortrag wird in folgenden Kirchengemeinden gehalten:

1. Worms-Horchheim:
Dienstag, 12. Februar 2019, 19.00 Uhr, Gustav-Adolf-Saal, Obere Hauptstraße 23

2. Worms-Leiselheim:
Montag, 25. Februar 2019, 19.00 Uhr, Evang. Gemeindehaus, Bertha-von-Suttner-Straße 5

3. Worms-Pfeddersheim:
Donnerstag, 7. März 2019, 19.30 Uhr, Evang. Gemeindehaus, Lutherstraße 8

4. Worms-Herrnsheim:
Dienstag, 12. März 2019, 19.00 Uhr, Evang. Gemeindehaus, Höhenstraße 47

5. Hamm:
Freitag, 15. März 2019, 19.30 Uhr, Evang. Gemeindehaus, Hauptstraße 24

6. Westhofen:
Mittwoch, 20. März 2019, 19.00 Uhr, Evang. Gemeindehaus, Am Markt

Referent: Prof. Dr. Werner Zager

Gebühren: keine

Veranstalter: Evang. Erwachsenenbildung Worms-Wonnegau, Römerstraße 76, 67547 Worms, Tel. 06241-87970

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